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13.12.2018

Manfred Schmelzer: Drosseln mit Pulverkernen für Leistungsanwendungen

Die Kerne von Induktivitäten in Leistungsanwendungen, wie z.B. PFC-Drosseln, müssen eine geringere Permeabilität haben, um die Ströme auch bei Lastspitzen stabil zu halten. Ansonsten geht der Kern zu schnell in die Sättigung. Bei Ferriten, als günstiges Material, kann das nur über die Einbringung eines Luftspaltes erreicht werden. Es entstehen jedoch Streufelder und eine damit verbundene EMV-Problematik sowie Wirbelströme in den Wicklungen. Und: Das „harte Sättigungsverhalten“ des Ferrits besteht weiterhin, bei Spitzenströmen kann die Induktivität wirkungslos werden.

Eine andere Möglichkeit ist das Design der Drosseln mit Pulverkernen. Das Material besitzt die notwendige geringe Permeabilität, da die Luftspalte sich verteilt im Material befinden. Streufelder sind somit kein Thema. Ein Vorteil: Pulverkerne haben ein „weiches Sättigungsverhalten“. Die Induktivität sinkt anfangs mit der Strombelastung stärker als bei einem Ferrit, bricht jedoch nicht abrupt zusammen. Somit haben Drosseln aus Pulverkernen noch eine ausreichende und wirkungsvolle Induktivität bei Spitzenbelastungen.

Zielapplikationen

  • PFC (Power Factor Correction)-Drosseln in Schaltnetzteilen ab 300W Leistung
  • DC-Ausgangsdrosseln
  • AC-Filterdrosseln

Anwendernutzen

  • Ausreichende Induktivität bei Spitzenbelastung
  • Breiter Realisierungsbereich
  • Entwicklung gemäß einschlägiger Normungen
  • Applikationsoptimierte Entwicklungen
  • Kleinere Kerngrößen als mit Ferriten


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